Das Spotsrock-Lektorat

  • von DID64797
  • 18 Jun, 2017

Die Grundlage für eine gute und günstige Manuskriptbearbeitung

Manuskriptbearbeitung

Autoren und Autorinnen sind bestrebt, ihr Manuskript möglichst perfekt vorzubereiten. Insbesondere trifft das auf die Selfpublisher zu, die ja ihr Buch verständlicherweise am liebsten vollkommen im Alleingang ans Licht der Öffentlichkeit bringen möchten. Sie wenden daher viel intensive Arbeit auf, es vollkommen und schön zu formatieren.

Die Arbeit mit Word (oder ähnlichen Schreibprogrammen) ist jedoch ziemlich komplex. Die Programme bieten eine ganze Palette von Möglichkeiten zur Voreinstellung, Korrektur, etc., die nur den wenigsten Autoren/Autorinnen bekannt ist.

So führt die eigenständige Formatierung häufig zu Fehlern: die Abstände zwischen den Wörtern sind teilweise viel zu groß, Silbentrennungen sind nicht korrekt, Abstände zwischen Absätzen werden mit Leerzeilen hergestellt, Einrückungen mittels Leertastenbetätigung oder Tabsprüngen. Überschriften werden nicht oder nicht korrekt Formatiert, sodass nachfolgender Text später im Inhaltsverzeichnis mit erscheint, Bilder sind in den "freien", durch Leerzeilen geschaffenen Raum (munter mit ENTER-Tasten-Betätigung hergestellt) eingefügt, sie flattern samt der Bildunterschriften kreuz und quer über die entsprechende Seite oder verschwinden sogar. Seitenzahlen fehlen oder sind nicht korrekt dargestellt, schlimmstenfalls auf jeder Seite manuell unter den fließenden Text gesetzt. Seitenränder stimmen nicht ... die Liste könnte durchaus noch länger sein. Ich nenne hier nur die am häufigsten erscheinenden Fehler, wie ich sie täglich erlebe.

Besonders tückisch dabei sind "Abschnittswechsel". Viele Autoren/innen setzen einen solchen bei jedem Seitenwechsel. Ein Abschnittswechsel jedoch beinhaltet oft eine besondere, vom Schreiber festgelegte Eigenschaft innerhalb eines Abschnitts im Dokument, die sich auf nachfolgende Seiten dahinter auswirkt, bis ein erneuter Abschnittswechsel einen "Wechsel" zu veränderten Eigenschaften festlegt. Wer das nicht weiß und Abschnittswechsel mit der entsprechenden Absicht einfügt, baut unbeabsichtigt Fehler in sein Manuskript, die später leider nicht mit nur einem Mausklick zu korrigieren sind, sondern Zeit kosten (und damit auch Geld, falls ein Lektor mit der Bearbeitung beauftragt wurde).

Nicht selten fallen die Mängel in einem Buchblock (also im Text für das Buchinnere) auf, wenn er beim Verlag (z. B. bei tredition) hochgeladen wurde. Entweder scheitert der Ladevorgang oder die Mitarbeiter melden dem Verfasser nach ihrer gewissenhaften Prüfung, dass es Fehler und/oder Mängel gibt, die behoben werden müssen. Rasch begibt sich manche/r an die Bearbeitung und ... packt in bester Absicht, alles korrekt zu machen, leider noch mehr Fehler hinein. Spätestens dann wird klar, dass professionelle Hilfe vonnöten ist.

Lektorat

Gleiches gilt für das Lektorat des Textes. Spätestens wenn Freunde und Bekannte das veröffentlichte Buch gelesen haben, werden sie prompt wohlmeinend die Fehler im Buch aufzeigen. Wenngleich es vermutlich nicht ein einziges vollkommen fehlerfreies Buch gibt, sollten Fehler doch die Ausnahme darstellen, die rein menschlich unvermeidbar ist.

In unlektorierten Büchern finden sich leider allzu oft noch ungezählte Fehler in Rechtschreibung, Grammatik und Satzbau sowie die fiesen kleinen Tippfehlerchen, wie sie uns allen unterlaufen können. Nicht zuletzt deswegen durchlaufen die Manuskripte bei Verlagen mehrere Korrekturdurchläufe, wobei verschiedene Personen ein wachsames Auge auf das Geschriebene werfen. Schnell wird nämlich der Leser, der den Text bereits kennt, sozusagen "betriebsblind". Zudem täuscht sich unser Hirn und lässt uns Worte vollkommen korrekt lesen, obwohl sich zwischen dem ersten und dem letzten Buchstaben völliger Buchstabensalat befindet - oder wir lesen Worte, die da gar nicht stehen, weil unser Kopf automatisch ergänzt.

Die ideale Voraussetzung für eine zügige, d. h. zeit- und kostensparende Bearbeitung

 ... Ihres Manuskripts ist dann gegeben, wenn zumindest die drei nachfolgend genannten Bereiche 100 %ig erfüllt sind:

Der Text

  1. ist auf einer DIN-Normseite für Manuskripte geschrieben, also
  2. je Seite mit 30 Zeilen,
  3. pro Zeile durchschnittlich 60 Zeichen
  4. sowie in 1,5-fachem Zeilenabstand;
  5. enthält keinerlei Formatierung (Überschriften etc.),
  6. Zeilenumbrüche nur bei neuem Absatz,
  7. keine Silbentrennung und ist
  8. im Flattersatz geschrieben.

 

Die Bilder

  1. sollten Sie bitte nicht einfach kopieren, im Netz herunterladen oder mit PowerPoint o. ä. Programm selbst basteln.
  2. Verwenden Sie vorzugsweise eigene Fotografien u./o. Zeichnungen mit einer Auflösung von 300 dpi.
  3. Bilder aus Internetportalen können mit entsprechender Lizenz erworben werden (auch hier weiß der Lektor/die Lektorin Bescheid.
  4. Aus bereits veröffentlichten Büchern herausgescannte Bilder dürfen nur mit Genehmigung erneut abgedruckt werden bzw. sind (im Idealfall) gemeinfrei.

 

Die Tabellen und Grafiken

  1. sollten Sie bitte ebenfalls nicht einfach irgendwo rauskopieren oder runterladen, sondern
  2. die Genehmigung dafür haben oder auch durchaus selbst gestalten;
  3. Voraussetzung: Sie können mit der Tabellenfunktion in Word (o. ä. Programm) gut umgehen.

 

Meine Empfehlung für die Autoren/Autorinnen, für die ich arbeite: " Konzentrieren Sie sich am besten einfach nur auf das Schreiben und überlassen Sie die fachlich-professionelle Vorbereitung Ihres Manuskripts in Buchform für die spätere Veröffentlichung mir (oder einem Kollegen/einer Kollegin). Auf diese Weise sparen Sie Nerven und Zeit und erreichen in der Zusammenarbeit mit dem erfahrenen Profi am ehesten und unkompliziert ein tolles Ergebnis."

 

Aber: Was das kostet...

Oft ist der Kostenfaktor entscheidend dafür, ob ein Autor/eine Autorin die Hilfe eines Lektors in Anspruch nimmt. Hier kann ich Ihnen nur raten, auf diese Hilfe trotzdem nicht zu verzichten. Ein paar naheliegende Gründe liegen sofort auf der Hand:

  1. Sie wertschätzen das , was Sie zu Papier gebracht haben.
  2. Sie möchten, dass Ihr Buch Interesse findet bei Lesern , mit anderen Worten,
  3. ... dass es sich verkauft .
  4. Unterschätzen Sie den Anspruch Ihrer potenziellen Leser bitte nicht.
  5. Bedenken Sie - last but not least -, dass Selfpublisher immer noch allzu gern belächelt werden, weil manche Menschen glauben, dass sie geringwertige Literatur veröffentlichen. Was überhaupt nicht  stimmt.

Über den Preis für die Arbeit am Buch kann man mit den meisten freien Lektoren/innen sprechen, und bisher ist es mir persönlich in den allermeisten Fällen gelungen, eine für beide Seiten angenehme Vereinbarung für die Zahlung der erbrachten Leistung zu treffen.

Ganz bestimmt werden Sie in jeder Hinsicht nicht baden gehen, wenn Sie sich einem Lektor/einer Lektorin anvertrauen. Viele andere Autoren/Autorinnen, die mit mir gearbeitet haben, werden Ihnen dies bestätigen.

Also, scheuen Sie nicht den Kontakt zu einem Lektor/einer Lektorin, wenn Sie die bestmögliche Voraussetzung für eine erfolgreiche Buchveröffentlichung schaffen möchten.


Ein Wort zu den Bildern, die ich im Blog verwende. Die Internetplattform www.pixabay.de  enthält eine Fülle sehr guter Fotografien von Fotografen, die ihre Werke kosten- und lizenzfrei zur Verfügung stellen. Aus diesem Grund verlinke ich die Bilder zum jeweiligen Urheber.
Zum Dank kann man diesen Fotografen/Fotografinnen auch "eine Tasse Kaffee spendieren". Eine Spende als Anerkennung für Ihre Werke und besonders für ihre Großzügigkeit, diese ohne Ansprüche zur Verfügung zu stellen. 
Ich spende jenen Fotokünstlern, deren Bilder ich vorzugsweise hier verwende, gern "eine Tasse Kaffee" und möchte mich auch an dieser Stelle wieder einmal ganz ausdrücklich bedanken.

Spotsrock-Blog

von DID64797 24 Jun, 2017

Die böse, blöde Schreibblockade kann sehr anhänglich sein.

Ich glaube, zwischen ein paar Tagen und einigen Jahren ist jeder erdenkliche Zeitraum möglich. Was kann man tun, um die Schreibblockaden zu überwinden?
Ist man sich klar darüber geworden, wo das Häschen im Pfeffer liegt, ist es sicher am einfachsten, die Blockade aufzulösen.
Beispiel: Ich selbst. Ich kann keine Krimis schreiben, also lass ich's!

Kniffliger ist es, wenn wir zwar schreiben, was uns sehr am Herzen liegt und Spaß macht, aber unter Druck, weil wir Abgabetermine einhalten wollen, die Deadline für den Redaktionsschluss netterweise bereits zwei mal für uns verschoben wurde oder weil wir uns selbst ein ehrgeiziges Ziel gesetzt haben. Es mag sein, dass wir gerade noch einer guten Idee folgten und flüssig drauflos schrieben. Doch plötzlich, völlig unerwartet gerät unser Schreibfluss ins Stocken. Sackgasse!

Solcher Druck sitzt dermaßen im Nacken, dass unsere Gedanken wie erstarrt sind. Wir eiern durch den Wendehammer einer Gehirnwindung und finden die Ausfahrt nicht mehr wieder.

von DID64797 20 Jun, 2017
Was ist eine Schreibblockade?

Eigentlich stimmt der Name nicht genau, finde ich. Schreiben können wir ja noch. Die Blockade als solche hindert uns jedoch am kreativen Ausdruck für unsere Ideen. Noch schlimmer ist, wir haben nicht mal eine gute Idee.

Mal sehen..., wie fühlt sich so eine Blockade denn an?

Wenn wir eine Idee haben, sitzen wir manchmal vor dem Laptop oder PC und starren auf das leere Dokument. Schneeweiß erwartet dieses "Blatt" von uns, mit vielen schwarzen Buchstaben, Wörtern und Zeilen beschrieben zu werden. Aber wir sitzen nur da, heben ab und zu die Hände über die Tastatur, tippen vielleicht auch ein paar Sätze. Doch dann schauen wir kritisch auf unser Geschreibsel, und wir fühlen nur eine große Unzufriedenheit.

Tack - tack - tack ... die RÜCK-Taste löscht alles weg.

Oder: "alles markieren" - ENTF-Taste drücken und futschikato ist der Text! - Geht schneller.

Völlig ideenlos fühlen wir uns katastrophal, unzulänglich, phantasielos, gebremst, gelähmt, erstarrt, wie versteinert - einfach elend. Und kommt in dieser Verfassung eine Idee daher, ein Funke, der ja ein Schreibfeuer entfachen könnte, dann kritisieren wir diesen Ideenschnipsel aus dieser furchtbaren Grundhaltung heraus in Grund und Boden.

von DID64797 18 Jun, 2017

Manuskriptbearbeitung

Autoren und Autorinnen sind bestrebt, ihr Manuskript möglichst perfekt vorzubereiten. Insbesondere trifft das auf die Selfpublisher zu, die ja ihr Buch verständlicherweise am liebsten vollkommen im Alleingang ans Licht der Öffentlichkeit bringen möchten. Sie wenden daher viel intensive Arbeit auf, es vollkommen und schön zu formatieren.

Die Arbeit mit Word (oder ähnlichen Schreibprogrammen) ist jedoch ziemlich komplex. Die Programme bieten eine ganze Palette von Möglichkeiten zur Voreinstellung, Korrektur, etc., die nur den wenigsten Autoren/Autorinnen bekannt ist.

So führt die eigenständige Formatierung häufig zu Fehlern: die Abstände zwischen den Wörtern sind teilweise viel zu groß, Silbentrennungen sind nicht korrekt, Abstände zwischen Absätzen werden mit Leerzeilen hergestellt, Einrückungen mittels Leertastenbetätigung oder Tabsprüngen. Überschriften werden nicht oder nicht korrekt Formatiert, sodass nachfolgender Text später im Inhaltsverzeichnis mit erscheint, Bilder sind in den "freien", durch Leerzeilen geschaffenen Raum (munter mit ENTER-Tasten-Betätigung hergestellt) eingefügt, sie flattern samt der Bildunterschriften kreuz und quer über die entsprechende Seite oder verschwinden sogar. Seitenzahlen fehlen oder sind nicht korrekt dargestellt, schlimmstenfalls auf jeder Seite manuell unter den fließenden Text gesetzt. Seitenränder stimmen nicht ... die Liste könnte durchaus noch länger sein. Ich nenne hier nur die am häufigsten erscheinenden Fehler, wie ich sie täglich erlebe.

Besonders tückisch dabei sind "Abschnittswechsel". Viele Autoren/innen setzen einen solchen bei jedem Seitenwechsel. Ein Abschnittswechsel jedoch beinhaltet oft eine besondere, vom Schreiber festgelegte Eigenschaft innerhalb eines Abschnitts im Dokument, die sich auf nachfolgende Seiten dahinter auswirkt, bis ein erneuter Abschnittswechsel einen "Wechsel" zu veränderten Eigenschaften festlegt. Wer das nicht weiß und Abschnittswechsel mit der entsprechenden Absicht einfügt, baut unbeabsichtigt Fehler in sein Manuskript, die später leider nicht mit nur einem Mausklick zu korrigieren sind, sondern Zeit kosten (und damit auch Geld, falls ein Lektor mit der Bearbeitung beauftragt wurde).

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